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Die Formierung der ersten Feuerwehr in Grimmen
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Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Grimmen Lange gab es kein Feuer mehr in Grimmen und obwohl regelmäßig Übungen der Pflichtfeuerwehr
stattfanden, war der Einsatz der Pflichtfeuerwehr bei dem Brand im Hinterhof des Malermeisters
Teichmann nicht befriedigend. Es gab kein übersichtliches Kommando, Diebstähle und
keine Absperrungen. |
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Stellung, Organisation und Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr bis 1933 Nach einem Dokument aus der zeit schloss sich die Freiwillige Feuerwehr unmittelbar
nach ihrer Gründung dm "Verband der pommerschen Wehren" an, der dem "preußischen
Landesfeuerverband" angehörte. Im Gegensatz zu anderen Städten blieb die Pflichtfeuerwehr
neben der Freiwilligen Feuerwehr bestehen. |
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Der Feuerschutz bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Durch wiederholte Brände, die durch die Strohdächer auf den Häusern oft außer Kontrolle
gerieten, wurde die Provinzialregierung Pommern und die Generalstadthalter dazu veranlasst,
das Löschwesen in kleineren Städten durch bestimmte Ordnungen zu regeln. a) Umgang mit Feuer sowie brennbaren Materialien b) Festlegung zur Bauausführung der Wohnstätten c) Verhalten bei Anspruch eines Brandes und Organisation der Brandbekämpfung |
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Die Freiwillige Feuerwehr während der Zeit des Faschismus Mit der Machtübernahme Hitlers wurden auch die Freiwilligen Feuerwehren dem Charakter
des faschistischen Systems umgestaltet. So war die erste Maßnahme für die Grimmener
Feuerwehr die Neufassung ihrer Satzung, was noch im Jahre 1933 geschah. |
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Vom schweren Neubeginn Kurz vor dem Kriegsende herrschte überall ein totales Chaos. Auch die Feuerwehr
war zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr organisiert. Fast die gesamte mobile Löschtechnik
wurde entweder zur Flucht benutzt oder anderweitig unkontrolliert fortgeschafft. So
waren einige unvollständige Löschgeräte, keinerlei Vorspannfahrzeuge, ein stark dezimierter
und auseinandergefallener Mannschaftsbestand das Erbe, das der Faschismus auf dem Gebiet
der Brandschutzwesen hinterlassen hatte. Obwohl nach dem Krieg für jeden die Lebensaufgabe
bestand, die Existenz seiner Person und die seiner Familie zu sichern, fanden sich
bereits 1945 Männer, die das Brandschutzwesen in Grimmen wieder aufbauten. Große verdienste
um die Neugründung der Freiwilligen Feuerwehr Grimmen erwarb sich der Kamerad Hans
Diekelmann. Durch ihn formierte sich in relativ kurzer Zeit ein Löschzug. Schnell schlossen
sich auch noch mehr Kameraden an, sodass noch im Jahre 1945 der Personalbestand auf
25 Mitglieder erhöhte. Mit viel Arbeit versuchten diese Männer, die Feuerlöschtechnik
der Stadt Grimmen wieder einsatzfähig zu machen. Mit der Übergabe einer Tragkraftspritze
durch die rote Armee im Jahre 1947 wurde die Arbeit der Wehr in der Folgezeit etwas
erleichtert. Für ihren Transport stellte der Wehrführer Hans Diekelmann sein eigenes
Pferdegespann mit wagen zur Verfügung. Im Jahre 1948 erhielt die Freiwillige Feuerwehr
ihr erstes Löschfahrzeug. Für die Unterbringung der Ausrüstungsgegenstände der Wehr
wurde das Gerätehaus in der Norderhinterstraße weiterhin genutzt. |
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Die Neuformierung der Freiwilligen Feuerwehr In Grimmen vollzog sich der Übergang von der Berufsfeuerwehr zur Freiwilligen Feuerwehr
nicht schlagartig. Bereits im Jahre 1955 wurde mit ihrem personellen Wiederaufbau begonnen.
Bis zum Ende des Jahres konnten 15 Bürger für eine Mitwirkung in der wehr gewonnen
werden. Am 1. März 1956 nahm die Freiwillige Feuerwehr ihre Arbeit auf unter der Leitung
des Kameraden Wieting und Praekel. Sie bestand zu diesem Zeitpunkt aus drei Löschtruppen.
Um den Mangel des theoretischen Wissen so schnell wie möglich zu beseitigen, wurde
jede Gruppe für die Dauer von einer Woche einer Intensivausbildung unterzogen. Natürlich
waren auch danach die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Feuerwehrmänner noch nicht soweit
geschult und gefestigt, dass von jeder Gruppe selbstständiges und eigenverantwortliches
handeln bei der Bewältigung der verschiedensten aufgaben abverlangt werden konnte.
Aus diesem Grunde wurde jede Wachschicht auch weiterhin von einem Gruppenführer und
einem Maschinisten der in grimmen verbliebenden Abteilung der Berufsfeuerwehr betreut.
Anfang des Jahres 1957 stellte der Kamerad Wieting den Antrag, ihn von der Funktion
des Wehrleiters aus gesundheitlichen und Altersgründen zu entbinden. Als sein Nachfolger
wurde der Kamerad Praekel zum neuen Wehrleiter berufen. Ein Höhepunkt besonderer Art
des Jahres 1957 waren die Feierlichkeiten der Stadt Grimmen anlässlich ihres Heimatfestes.
Aktiv wirkten hierbei die Kameraden Der freiwilligen Feuerwehr beim Festumzug mit.
In der Folgezeit bis etwa 1960 war zu verzeichnen, dass die Mitgliederzahl in der Feuerwehr
Grimmen rapide zurückging und deshalb die Normbesetzung der Fahrzeuge nicht mehr gewährleistet
werden konnte. Derartige Zustände waren nicht zu dulden, zumal sich gerade in dieser
Zeit in Grimmen immer mehr Industriegebiete ansiedelten und somit die Anforderungen
an die Gewährleistung des Brandschutzes und seiner wirksamen Brandbekämpfung sich ständig
vergrößerten. Durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit wurde versucht, Werktätige für
die Mitarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr zu finden. Einige Mechaniker von damals
fanden auch den Weg in die Feuerwehr. Trotz der Unterbesetzung ließen sich die Mitglieder
nicht entmutigen für die Öffentlichkeit zu arbeiten und so entstand mit mühevoller
Arbeit im Schlamm der heutige Schwanenteich. Im Jahre 1960 gelang es der Freiwilligen
Feuerwehr gelang es den Kameraden der Feuerwehr unter selbstlosem Einsatz den Großbrand
in der größten Getreidemühle unter Kontrolle zu bringen. von 1964- jetzt wird folgen |